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Aktuelles

3. Informations- und Vernetzungsveranstaltung in den Bereichen Energieforschung und Energieinnovation – Chancen für sächsische Akteure (Online) am 18.05.2021

Onlineveranstaltung für Unternehmen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Hochschulen.

In dieser Onlineveranstaltung informiert die Sächsische Energieagentur gemeinsam mit Beratungsinstitutionen (unter anderem ZEUSS) interessierte Akteure aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu Möglichkeiten der Forschungs- und Innovationsförderung sowie aktuellen sächsischen Themen im Energiebereich.

Der zweite Schwerpunkt der Veranstaltung wird auf dem Thema "Dekarbonisierung in Unternehmen" liegen. ExpertInnen führen grundsätzlich in das Thema ein und stellen konkrete Hilfestellungen und Formate vor.

Darüberhinaus haben Akteure die Möglichkeit diese Veranstaltung zu nutzen, um auf eigene Kompetenzen aber auch Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Themenschwerpunkt "Dekarbonisierung in Unternehmen" aufmerksam zu machen und so geeignete Projektpartner zu finden. Damit sollen gemeinsame Projekte zwischen sächsischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen angeregt werden. 

Weitere Informationen und Anmeldung hier

Online-Veranstaltung „Horizont Europa startet“

7. Mai 2021, 10:30 – 12 Uhr

Mit dieser Veranstaltung wollen wir Ihnen einen Überblick über das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU verschaffen und die Unterstützungsmöglichkeiten des SMWK genauer vorstellen. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie zu einer virtuellen Mittagspause ein, in der Sie die Gelegenheit haben, mit den Ansprechpersonen direkt ins Gespräch zu kommen.
Das Programm zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

ANMELDUNG

Bitte melden Sie sich bis zum 6. Mai 2021 unter diesem Link für die Veranstaltung an.
Die Teilnahme ist kostenlos.

TECHNISCHE HINWEISE

Die Veranstaltung wird als WebEx Meeting stattfinden. Für die Teilnahme ist ein Computer mit Internetverbindung erforderlich. Sie können sich über Ihren Browser - am besten Google Chrome oder Firefox - einwählen, der Download der Software ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet. Die Präsentation der Sitzung wird anschließend allen Teilnehmenden zugänglich gemacht.

KONTAKT

Bei Fragen zur Veranstaltung können Sie sich an Frau Huyen Vu wenden (E-Mail: ngochuyen.vu@smwk.sachsen.de, Tel.: +49 351 564-64217).

Regions4PerMed Workshop am 28. April und 19. Mai 2021

Seit 2019 ist das SMWK Partner von Regions4PerMed. In dieser Funktion lädt das SMWK Sie zum nächsten Regions4PerMed Workshop ein, der am 28. April und 19. Mai 2021, 13-16:00 Uhr online stattfinden wird.

Am 28. April geben wir mit „A Regional R&D Ecosystem for Personalising Health Industry – Spotlight on the Free State of Saxony” einen Einblick in einen spannenden Bereich der sächsischen Wissenschaftslandschaft. Diese hat besondere Stärken auf dem Gebiet der Zell- und Gentherapie, d.h. der so genannten Advanced Medicinal Therapeutic Products (ATMP) und hat mit dem Cluster SaxoCell erst vor wenigen Monaten im bundesweiten Wettbewerb Clusters4Future eine mehrjährige Förderung eingeworben. Ebenfalls dabei ist SaxoChild, das erst kürzlich Teil des Deutschen Zentrums für Kinder und Jugendgesundheitsforschung geworden ist.

Am 19. Mai wird der Bogen mit  “Regional Translational Ecosystems Supportive of Personalising Health Industry” weiter gespannt. Es werden interessante Projekte und Einrichtungen aus ganz Europa präsentiert. Es beteiligen sich u.a. die als European Entrepreneurial Region ausgezeichnete Region Navarra, die von BioNTech-Gründer Ugur Sahin mitgegründete TRON-Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz gGmbH, das Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für digitale Medizin der TU Dresden, sowie EIT Health Germany.

Diskutieren Sie in den Workshops mit den Referenten und Teilnehmern aus ganz Europa über die Gestaltung von guten Rahmenbedingungen in Wissenschaft und Forschung und für die Translation für die Personalisierung in der Medizin.

Die Veranstaltungen finden auf Englisch statt. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschungsgruppen, die innovative Themen und Fragestellungen der Kleinen Fächer bearbeiten. Die Förderung gliedert sich in eine Hauptphase und eine Transferphase.

Der Stichtag für die zweite Ausschreibungsrunde ist der 31.01.2021.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: DLR

Mit dem Ralf-Dahrendorf-Preis ehrt das BMBF die herausragende Leistung von Wissenschaftler/innen in europäischen Forschungs-projekten und ermöglicht zugleich die direkte Kommunikation ihrer Forschungsarbeit mit der Gesellschaft. Mit dem Förderpreis von bis zu 50.000 Euro sollen die Preisträger/innen die Möglichkeit erhalten, kreative Konzepte der Wissenschaftskommunikation umzusetzen.

Die Bewerbungsphase wurde bis zum 26.02.2021 verlängert.

Quelle: BMBF

Die EU-Kommission hat eine neue Open Access-Publikationsplattform gestartet: „Open Research Europe“ (ORE). Die Nutzung ist freiwillig und die jeweiligen Publikationsgebühren werden von der EU-Kommission finanziert. Forschende aller Disziplinen können diese Plattform für Einreichungen von EU-geförderten Projektergebnissen nutzen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle: DLR

Der Weg ist frei - die Mitgliedsstaaten haben den Beschluss zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) am 10.12.2021 einstimmig verabschiedet. Als Nächstes können nun das Europäische Parlament und der Rat der EU zustimmen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: DLR

Was ändert sich für Stakeholder aus den Sozial- und Geisteswissenschaften in Horizont Europa?

Die Nationale Kontaktstelle Gesellschaft bietet Ihnen mit dem kürzlich veröffentlichten Info-Magazin "Kompass für Sozial- und Geisteswissenschaften in HEU" einen ersten Einblick in die Struktur des 9. EU-Forschungsrahmenprogramms und dessen Fördermöglichkeiten für die Sozial- und Geisteswissenschaften.

Weitere Informationen und Exemplare zum Download finden Sie hier.

Quelle: NKS-Gesellschaft

Erstmals im Jahr 2019 vergeben, möchte das BMBF auch in diesem Jahr wieder sechs Preisträgerinnen und Preisträger für herausragende Leistungen in EU-Forschungsprojekten mit dem bis zu 50.000 € dotierten Ralf-Dahrendorf-Preis auszeichnen. 

Bewerbungsfrist ist der 2. Dezember 2020.

Ausführlichere Informationen finden sie hier.

Quelle: BMBF

Bleiben Sie auf dem Laufenden und informieren Sie sich über bevorstehende Veranstaltungen, wissenschaftliche Konferenzen und Seminare auf der Webseite der Europäischen Kommission unter Research and Innovation > Events.

Um mehr Verantwortung für Forschungsexzellenz und Innovation auf europäischer Ebene zu übernehmen und gemeinschaftliche Antragstellungen von europäischen Partnern zu begünstigen hat das BMBF am 11. September 2020 die Richtlinie FH-Europa veröffentlicht. Gegenstand des Förderprogramms ist es, die Beteiligung von Fachhochschulen (FH) und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) an europäischen Programmen und Initiativen wie „Horizont Europa“, „Green Deal“ oder „EUREKA“ zu erhöhen und dabei die Vernetzung von potenziellen Projektpartnern im europäischen Raum zu fördern. 

Förderanträge können bis zum 30. Juni 2027 elektronisch eingereicht werden.

Quelle: DLR Projektträger

Die Europäische Kommission die geplante Ausschreibung zum European Green Deal im Rahmen von Horizont 2020 veröffentlicht. Die Ausschreibung wird 10 Themenbereiche mit insgesamt 20 Topics umfassen, welche sich auf die Schwerpunkte des Green Deals beziehen, wie z.B. saubere Energie, Kreislaufwirtschaft, Prävention extremer Waldbrände, nachhaltige Mobilität, klimaneutrale Städte und vieles mehr.

Insgesamt werden rund eine Milliarde Euro zur Verfügung stehen.

Die Einreichungsfrist für Projektvorschläge ist der 26. Januar 2021.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: DLR Projektträger

Die Geschäftsstelle Synergiendialog im EU-Büro des BMBF hat ein Praxisbeispiel mit dem Bundesland Sachsen entwickelt. Es zeigt in eindrucksvoller Weise, wie der Freistaat Sachsen mithilfe von strategischen europäischen Partnerschaften seine vorhandenen Stärken, wie die traditionsreiche Montanindustrie, mit künftigen Innovationspotenzialen in Europa und weltweit verknüpft. Sachsen gestaltet einen Strukturwandel, der durch neue Ansätze die Innovations- und die Strukturpolitik zusammenbringt, durch neue Technologien lokale Wettbewerbsvorteile herausarbeitet und diese in europäische Wertschöpfungsketten einbettet.

Quelle: DLR Projektträger

Peter Bittner ist Spezialist für geistiges Eigentum am Internationalen Institut für IP-Management und ein Experte des FET-Briefing-Projekts, das FET-finanzierte Projekte auf ihrem Weg zur Innovation unterstützt. In einem aufgezeichneten Webseminar stellt er das geistige Eigentum in einfachen Worten dar, indem er u.a. den Unterschied zwischen einem materiellen Vermögenswert, wie einem Auto, und einem immateriellen Vermögenswert, wie einem neuartigen Konzept oder eine Idee, erklärt.

Weiterführende Informationen sowie den Link zur Aufzeichnung des kostenlosen Webseminars finden Sie hier.

Die EU-Kommission hat eine neue Webseite zu Partnerschaften geöffnet. Sie bietet Unterseiten zu jeder der neuen Europäischen Partnerschaftsinitiativen im neuen EU-Rahmenprogramm Horizont Europa. Die Informationen werden laufend vervollständigt. Kommentare oder Kontaktanfragen können über die Webseite direkt an die Partnerschaften gerichtet werden. 

Weitere Informationen: hier

(Quelle: DLR Projektträger, EU-Büro des BMBF)

Die Exekutivagentur des ERC (ERCEA) hat die Nationalen Kontaktstellen für den ERC über die geplanten Termine für die ersten ERC Ausschreibungen in Horizont Europa informiert. Voraussetzung ist hierbei, dass Horizont Europa wie vorgesehen am 1. Januar 2021 startet. Die vorläufigen Termine werden vom ERC bisher wie folgt angekündigt:

Förderlinie Ausschreibungseröffnung Einreichungsfrist
Starting Grant 12. Januar 2021 9. März 2021
Consolidator Grant 21. Januar 2021 20. April 2021
Advanced Grant 20. Mai 2021 31. August 2021
Synergy Grant keine Ausschreibung in 2021  
Proof of Concept 14. Januar 2021

16. März 2021

17. Juni 2021

20. Oktober 2021

(Quelle: DLR Projektträger, EU-Büro des BMBF )

Sind britische Einrichtungen weiterhin förderfähig?

Einrichtungen aus dem Vereinigten Königreich bleiben durch die Ratifizierung des Austrittabkommens bis zum Ende von Horizont 2020 und bis zum Ende der Laufzeit der individuellen Projekte teilnahme- und förderfähig. Das gilt sowohl für die Verbund- als auch für die Einzelfördermaßnahmen. Über den Status des Vereinigten Königreichs im kommenden Rahmenprogramm Horizont Europa wird derzeit verhandelt.
Eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen, weiterführende Links und den Stand der Verhandlungen zu Horizont Europa finden Sie auf der Seite des deutschen Portals zu Horizont 2020.

(Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR))

Sebastian Gemkow wirbt für den Freistaat als neue wissenschaftliche Heimat

Anlässlich des Ausscheidens des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union erklärt Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Ich bedaure, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlässt. Das europäische Projekt wird ärmer sein durch diesen oft nicht einfachen, aber doch immer wichtigen Partner in Europa.«
Auch für Sachsen habe dieser Austritt Konsequenzen, sagte der Minister. Es gebe in den Bereichen Hochschule, Forschung und Kultur vielfältige Kooperationen zwischen Sachsen und dem Königreich, die durch den Austritt nicht unbedingt erleichtert würden. Langfristig ist der Minister jedoch zuversichtlich: »Es gibt eine lange Tradition der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Großbritannien. Ich hoffe und gehe davon aus, dass es auch in Zukunft Möglichkeiten und Gelegenheiten für eine enge Kooperation geben wird.«

Er hob besonders die zahlreichen bisherigen Erasmus-Kooperationen mit Großbritannien und im Bereich der Forschung das Projekt Transcampus zwischen der Technischen Universität Dresden und dem King’s College London hervor. Dies gelte auch für den Kulturbereich, in dem es eine ganze Reihe bilateraler Kontakte gebe.
In Bezug auf die EU-Programme ab 2021, die zurzeit beraten werden, sprach sich der Minister für eine Beteiligung des Vereinigten Königreiches an den Programmen »Erasmus« zur Bildungsmobilität und »Kreatives Europa« für Kultur und Medien aus. Dies gelte grundsätzlich auch für das künftige Rahmenprogramm für Forschung und Innovation »Horizont Europa« soweit es die Teile des Programms betreffe, bei denen Partner aus Großbritannien und der EU zusammenarbeiten. Die Beteiligung an Programmteilen, in denen es um die individuelle Förderung insbesondere einzelner Unternehmen aber auch einzelner Forschender geht, lehnt der Minister jedoch ab.

Im Hinblick auf derzeit noch unklare Perspektiven für Forschende an britischen Einrichtungen stellte Minister Gemkow weiterhin auch klar: »Jeder, der auf Grund des Brexit seine Forschungstätigkeit im Vereinigten Königreich nicht weiter fortsetzen kann oder gar gezwungen ist, das Land zu verlassen, ist herzlich eingeladen, in Sachsen eine neue wissenschaftliche Heimat zu finden.« Er verwies dabei auf die breite, ausdifferenzierte und in den vergangenen Jahren immer internationaler gewordene Forschungs- und Innovationslandschaft und die daraus resultierenden guten Bedingungen für Wissenschaft und Forschung in Sachsen.

Hintergrund:
Sachsen und das Vereinigte Königreich unterhalten vielfältige Beziehungen in den Bereichen Hochschule, Forschung und Kultur.
So absolvierten im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ in den vergangenen Jahren meist mehr als 250 Personen aus Sachsen Studienaufenthalte im Vereinigten Königreich; umgekehrt studierten jeweils ca. 100 Briten an Hochschulen in Sachen.
Im Bereich der Forschung gibt es im Rahmen des EU-Programms für Forschung und Innovation »Horizont 2020« insgesamt 266 geförderte Projekte, in denen britische und sächsische Forschende zusammenarbeiten. Diese werden zunächst weitergeführt. In Zukunft werden solche Projekte jedoch nur möglich sein, wenn das Vereinigte Königreich an das ab 2021 geltende EU-Programm »Horizont Europa« »assoziiert« wird.
Daneben gibt es eine Reihe bilateraler Projekte und Formen der Zusammenarbeit. Herauszuheben ist dabei der Transcampus, eine in Europa nahezu einzigartige institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen der TU Dresden und dem King’s College London.
Auch im Bereich Kultur gibt es eine lange Tradition der Kooperation, zuletzt zum Beispiel zwischen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem British Museum beim Festival »Europe and the world – a symphony of cultures« im April 2018.

(Quelle: Sächsische Staatskanzlei)

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