06.05.2022

Horizont Europa: Co-funding-Mechanismen

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© Europäische Kommission

Die Europäische Kommission hat einen Leitfaden über die Co-funding-Mechanismen für Drittstaaten in Horizont Europa veröffentlicht.

Mit wenigen Ausnahmen können grundsätzlich Einrichtungen aus aller Welt an Horizont Europa teilnehmen. Jedoch erhalten die meisten industrialisierten Staaten, welche keine EU-Mitglieder sind und auch nicht zu Horizont Europa assoziiert sind, keine Förderung von der Europäischen Kommission (Ausnahmen: Staaten mit niedrigem bis mittlerem Einkommen, siehe List of Participating Countries in Horizon Europe im Funding & Tenders Portal; Stand: 15.04.2022).    

Diese Drittländer müssen die Kosten für eine Projektbeteiligung anderweitig aufwenden. Damit sich Ländern dennoch an den Projekten in Horizont Europa beteiligen können, stellen einige Länder für ihre Einrichtungen eigene Förderungen bereit. Die Bereitstellung von Fördermitteln auf nationaler Ebene für die Teilnahme von Drittstaaten wird als „co-funding“ bezeichnet. Die nationalen Fördermittel müssen von den Antragstellenden aus den Drittstaaten gesondert bei den jeweils betreffenden Förderorganisationen beantragt werden.    

Die Europäische Kommission hat nun einen Leitfaden über die co-funding-Mechanismen veröffentlicht. Der Leitfaden enthält eine Übersicht über die derzeitigen Drittstaaten mit einer nationalen Fördermittelbereitstellung sowie spezifische Informationen zu den jeweilige Ländern. Bisher haben die folgenden Länder dem co-funding zugesagt: Australien, Japan, Mexiko, Neuseeland, China, Schweiz und Südkorea.

Der Leitfaden zum Co-funding ist im Funding and Tenders Portal unter Reference Documents → Guidance → HE Complementary funding mechanisms in third countries zu finden.

Quelle: NKS DIT; Kowi

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